Freitag, 28. August 2009

Just too fucked up

Es gibt die Momente in meinem Leben, in denen ich mich frage, ob ich für eine ernsthafte Partnerschaft geeignet bin. Dieses emotionale Auf und Ab, dieses wahre Gefühlschaos, das ist einfach zu anstrengend für mich. Ich kann damit nicht umgehen. Wie ein kopfloses Hähnchen renne ich durch die Gegend, mit positiven Erwartungen geschwängert, um mich dann im nächsten Augenblick niedergeschlagen einer trostlosen Resignation zu ergeben. Wie können Hoffnung und Hoffnungslosigkeit sich nur so nah sein? Kann ich das eine nicht ohne das andere haben? Und wieso versetzt mich die bloße Vorstellung einer Liebesbeziehung in einen solchen Rausch, der abrupt durch die Konfrontation mit der Realität erlischt? Wie ein „Bad Trip“ reißt es mich zu Boden, diese Angst, die Panik davor, die eigenen Gefühle völlig fehlinvestiert zu haben. Allein das Ende meines Werbens lastet schwer auf meinem Innersten. So schwer, dass es einer Verzweiflung gleicht, dieses Gefühl, das sich in der Magengegend einquartiert hat. Ich bin es leid, ich will das nicht mehr. Es reicht mir wirklich. Schalte bitte jemand dieses Wirrwarr in meinem Kopf aus. Wo sind die Drogen, wenn man sie mal braucht?

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